Denny Kautzsch und Niels Trotter
Unsere Geschichte

Die Ruhelotsen

Denny Kautzsch und Niels Trotter

Aus Erfahrung
anders sein.

Unsere Geschichte beginnt nicht mit Zahlen oder Geschäftsplänen, sondern mit dem Herzen und einer tiefen Berufung. Nach vielen Jahren als angestellte Bestatter wuchs in uns beiden der Wunsch, etwas zu verändern – Abschied und Trauer neu zu denken, ehrlicher und menschlicher zu gestalten.

Aus dieser gemeinsamen Überzeugung heraus wagten wir den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit. Ruhelotsen Bestattungen ist nicht einfach nur ein Bestattungshaus – es ist die Verwirklichung unserer Vision: Ein Ort der Empathie, der Transparenz und des würdevollen Abschieds. Ein Ort, an dem Trauer Raum haben darf und Menschen zur Ruhe kommen können.

Niels Trotter

Niels Trotter

„Es ist wichtig, Trauer und Tod nicht zu verdrängen, sondern sie als Erfahrung zuzulassen."

Meine Geschichte lesen

Warum ich Bestatter wurde

Denny Kautzsch

Meine Oma – mein sicherer Hafen

Menschen fragen mich oft, wie man Bestatter wird. Viele in diesem Beruf haben selbst Erfahrungen mit dem Tod gemacht, die sie geprägt haben. So auch ich.

Als meine geliebte Oma 2011 völlig unerwartet von uns ging, brach eine Welt für mich zusammen. Das letzte Mal sah ich sie auf der Intensivstation – umgeben von piependen Monitoren, an Schläuchen und Geräten angeschlossen, so verändert, dass es kaum noch die Oma war, die ich kannte. Ihr warmes Lächeln, ihre sanften Hände – alles überlagert von der Kälte der Apparatemedizin.

Meine Oma war so viel mehr als eine Großmutter. Sie war meine Verbündete, meine Vertraute, mein sicherer Hafen. Enkel und Oma – wir waren ein Team. Sie war der Mensch, bei dem die Welt in Ordnung war, egal was draußen passierte. Bei ihr roch es nach frischem Kuchen und nach Geborgenheit.

Sie hatte diese Art, mir zuzuhören, als wäre das, was ich zu sagen hatte, das Wichtigste auf der Welt. Diese Nähe, diese bedingungslose Liebe zwischen uns – sie war ein Geschenk, dessen Wert ich erst richtig begriff, als es zu spät war.

Ein Abschied, der mir verwehrt blieb

Dann kam die Nachricht, dass sie nicht mehr da war. Und mit ihr kam eine Sehnsucht, die mich bis heute nicht loslässt: Wie gerne hätte ich sie noch einmal gesehen. Nicht auf der Intensivstation, nicht zwischen Maschinen und sterilen Wänden – sondern in Würde.

Ich wollte ihre Hand noch einmal halten, ihre weiche Haut streicheln, ihren vertrauten Geruch einatmen. Ich wollte mich zu ihr setzen, ihr ins Ohr flüstern, wie sehr ich sie liebe, ihr einen letzten Kuss auf die Stirn geben. Nur ich und sie. In Ruhe. In Frieden. Ohne Eile, ohne fremde Blicke.

Doch diese Möglichkeit blieb mir verwehrt. Niemand fragte uns, ob wir uns noch einmal von ihr verabschieden möchten. Niemand fragte, ob sie ihre eigene Kleidung tragen soll.

Ich weiß bis heute nicht, wie meine Oma in den Sarg gebettet wurde. Ob sie zugedeckt war, ob jemand sich Mühe gegeben hat, ob irgendjemand in diesem Moment an sie als Mensch gedacht hat. Diese Ungewissheit begleitet mich bis heute – und sie tut immer noch weh.

Wie beim Autokauf

Während ich mit meiner Trauer rang, saßen wir als Familie beim Bestatter – einem alteingesessenen Haus am Wohnort meiner Oma – an einem Schreibtisch. Eine Barriere zwischen uns und ihm. Es fühlte sich an, als würden wir ein Auto kaufen: Kataloge wurden durchgeblättert, Optionen abgehakt, Entscheidungen abgefragt. Sachlich. Distanziert. Schrecklich.

Die Fragen wurden nur an einen einzelnen gerichtet, während wir anderen daneben saßen. Jeder von uns versuchte allein, mit dem Unfassbaren klarzukommen. Es gab keinen Raum für gemeinsame Trauer, keine Zeit für einen persönlichen Abschied, keine Gelegenheit, das Unbegreifliche begreifbar zu machen.

Dann kam der Tag der Trauerfeier. Die Kapelle war kalt und ungemütlich – dabei hatte Oma es doch immer so gerne warm und behaglich. Die Trauerrednerin sprach über ein Leben, aber es fühlte sich nicht wie Omas Leben an. Die Worte klangen gekünstelt, die Stimme verstellt, es fehlte jede Authentizität. Ich saß dort und dachte: Das ist nicht meine Oma, von der hier gesprochen wird.

Und als die Urne zum Grab getragen wurde, durfte ich es nicht selbst tun. Die Frage stand nicht einmal im Raum. Es war einfach nicht vorgesehen.

Heute bleiben mir von meiner Oma viele Erinnerungen – und ihre Hausschuhe, die ich aufbewahrt habe. Manchmal nehme ich sie in die Hand, und für einen kurzen Moment ist sie wieder da. Ihre Wärme, ihr Lachen, ihr Duft. Diese Hausschuhe sind mein kostbarster Besitz, denn sie erzählen von einem Menschen, der mein Leben reicher gemacht hat als alles andere.

Diese Erfahrungen – all diese kleinen und großen Momente, in denen ich mir etwas anderes gewünscht hätte – haben mich für immer verändert. Sie wurden zu meiner Berufung.

Von jetzt auf gleich – der Verlust meines Vaters

Gemeinsam mit Niels gründete ich Ruhelotsen Bestattungen. Wir wollten es anders machen. Besser. Menschlicher. Doch das Leben hatte noch eine Prüfung für mich – und sie kam ohne jede Vorwarnung.

Am 26. August 2018, nur wenige Monate nach unserer Gründung, starb mein Vater. Von jetzt auf gleich. Kein langer Abschied, keine Vorbereitung, kein letztes Gespräch. Er war einfach weg.

Es gibt keine Ausbildung, kein Lehrbuch und kein Seminar, das einen darauf vorbereitet, den eigenen Vater zu versorgen. Ich stand in unserem Vorbereitungsraum – dem Raum, den ich kurz zuvor noch voller Stolz eingerichtet hatte – und vor mir lag mein Papa.

Der Mann, der mich als Kind auf seinen Schultern getragen hatte. Der Mann, der mir beigebracht hatte, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Und jetzt lag es an mir, ihm diesen letzten Dienst zu erweisen.

Es war das Schwerste, was ich jemals getan habe. Und gleichzeitig das Bedeutsamste. Ich konnte meinem Vater mit meinen eigenen Händen die Würde geben, die meiner Oma damals verwehrt geblieben war.

Ich konnte mir die Zeit nehmen, die ich brauchte. Ich konnte ihm seine Kleidung anziehen – nicht ein fremdes Ruhehemd, sondern das, was zu ihm gehörte. Ich konnte bei ihm sitzen, mit ihm sprechen, ihm sagen, was ich ihm noch sagen wollte. Und ich konnte eine Kerze für ihn anzünden – so wie ich es mir damals für meine Oma gewünscht hatte.

In diesem Moment verstand ich, warum ich diesen Weg gegangen war. Nicht trotz des Schmerzes, sondern durch ihn hindurch.

Der Verlust meiner Oma hatte mir gezeigt, wie es nicht sein sollte. Der Abschied von meinem Vater zeigte mir, wie es sein kann, wenn jemand da ist, der mit dem Herzen arbeitet.

Heute begleiten mich beide in allem, was ich tue. Ihre Fotos stehen auf meinem Schreibtisch – jeden Morgen schaue ich sie an, und jeden Morgen erinnern sie mich daran, warum ich hier bin.

Meine Oma und mein Vater sind in jedem Gespräch, das ich mit Familien führe. In jedem Abschiedsraum, den ich vorbereite. In jeder Trauerrede, die ich halte. In jeder Kerze, die ich anzünde.

Was wir bei den Ruhelotsen anders machen

Bei uns sitzen Sie nicht an einem Schreibtisch. Wir sitzen gemeinsam an einem Tisch – auf Augenhöhe, ohne Barrieren. Die ganze Familie ist willkommen, jeder darf sprechen, jede Frage ist wichtig. Es geht um Ihren Menschen, um Ihre Trauer, um Ihren Abschied. Nicht um Kataloge und Abhaken.

Mein tiefstes Anliegen ist es, jeder Familie den Raum für ihren ganz persönlichen Abschied zu geben. Dafür haben wir bei Ruhelotsen klimatisierte Abschiedsräume geschaffen, zu denen Sie rund um die Uhr Zugang haben – so oft und so lange Sie möchten. Gemütlich und würdevoll. Nur Sie und Ihr verstorbener Mensch. Ohne Zeitdruck, ohne sterile Atmosphäre, ohne fremde Menschen.

Als Trauerredner nehme ich mir die Zeit, die Geschichte Ihres geliebten Menschen wirklich kennenzulernen. Ich möchte verstehen, wer dieser Mensch war – mit all seinen Eigenheiten, seinem Humor, seinen Leidenschaften. Denn nur so kann ich Worte finden, bei denen Sie sich wiedererkennen. Worte, die ehrlich sind. Worte, die passen.

Und wenn Sie die Urne oder den Sarg selbst zum Grab tragen möchten? Das ist nicht nur möglich, sondern selbstverständlich. Sie entscheiden, wie Sie Abschied nehmen. Sie entscheiden, was richtig ist für Sie und Ihre Familie.

Mein Versprechen an Sie

Sie sollen die Möglichkeit haben, die Hand Ihres geliebten Menschen zu halten, Geschichten zu erzählen, zu weinen, zu lachen, Erinnerungen lebendig zu halten. Sie sollen sich verabschieden können – auf Ihre ganz eigene Weise, würdevoll und in dem Bewusstsein, dass wir als verlässliche Stütze an Ihrer Seite stehen.

Ein Abschied in Liebe und Würde ist das letzte Geschenk, das wir unseren Verstorbenen machen können. Und das Recht auf diesen Abschied sollte niemandem genommen werden.

Dies ist mehr als ein Versprechen – es ist meine Herzensaufgabe, geboren aus dem Verlust zweier Menschen, die mein Leben geprägt haben wie keine anderen.

Meine Oma, die mir zeigte, was fehlte. Mein Vater, der mir erlaubte zu zeigen, dass es anders geht. Für sie beide brenne ich – jeden Tag aufs Neue.

In Erinnerung

In Erinnerung an Oma

✝ 10. November 2011

Manche Abschiede kommen zu früh.
Manche Umarmungen fehlen ein Leben lang.
Aber die Liebe bleibt für immer.

In Erinnerung an Papa

✝ 26. August 2018

Der Mann, der mich auf seinen Schultern trug.
Der Mann, der mich lehrte, Verantwortung zu übernehmen.
Für immer in jeder Kerze, die ich anzünde.

Warum ich Bestatter wurde

Niels Trotter

Die Handwerkerhose meines Vaters

Wenn Menschen mich fragen, wie ich zu diesem Beruf gekommen bin, denke ich an meinen Vater. An seine Hände, die ein Leben lang angepackt haben. An seine geliebte Handwerkerhose, die von unzähligen Projekten erzählte, die er mit Hingabe verwirklicht hatte.

Als mein Vater in Buchholz starb, kam eine Bestatterin zu uns nach Hause. Sie trug einen Faltenrock – Freizeitkleidung, die nicht zu der Ernsthaftigkeit der Situation passte. Sie blieb keine halbe Stunde.

Sie setzte sich an unseren Tisch, holte ihre Kataloge heraus und begann, Optionen abzuhaken. Es gab kein echtes Gespräch. Keine zwischenmenschliche Wärme. Keine Frage danach, wer mein Vater gewesen war. Nur: Was brauchen Sie? Was wählen Sie? Wie beim Möbelkauf.

„Ein Ruhehemd müssen Sie kaufen", sagte sie bestimmt. „Eigene Kleidung ist nicht erlaubt." Keine Erklärung. Keine Alternative.

Und wir – wir kannten uns nicht aus. Niemand aus unserer Familie hatte jemals eine Bestattung organisiert. Also kauften wir dieses Ruhehemd, dieses unpersönliche Sterbehemd, und glaubten, es müsse so sein.

Ich wollte meinem Vater seine Handwerkerhose anziehen – die Hose, in der er so viele Stunden seines Lebens verbracht hatte. Die Hose, die von all den Dingen erzählte, die er mit seinen fleißigen Händen geschaffen hatte. Diese Hose war ein Stück von ihm. Sie erzählte seine Geschichte besser als jedes Ruhehemd es je könnte.

Doch ich durfte nicht. Und ich wusste nicht, dass ich hätte dürfen sollen.

Eine kalte Kapelle und eine bittere Wahrheit

Dann kam der Tag der Trauerfeier in einer Kapelle – alt, kalt, ohne jeden Hauch von Gemütlichkeit. Immerhin eines war an diesem Tag richtig: Wir als Familie hielten die Trauerrede selbst. Das war schön. Das fühlte sich stimmig an. Wir sprachen über unseren Vater mit unseren eigenen Worten.

Aber der Raum drumherum – die Kälte der Kapelle, die Atmosphäre des alteingesessenen Bestattungshauses – all das stand im Widerspruch zu der Wärme, die wir eigentlich gebraucht hätten.

Erst später erfuhr ich die bittere Wahrheit: All diese Einschränkungen waren unnötig. Es gab keine Vorschrift, die verbot, was wir uns für Papa gewünscht hätten. Es war nur die Art, wie dieses Bestattungshaus schon immer gearbeitet hatte. Tradition. Routine. Bequemlichkeit.

Diese halbe Stunde ohne echtes Gespräch. Dieses Ruhehemd, das nicht zu meinem Vater passte. Diese kalte Kapelle, in der wir froren. Diese verpasste Chance auf einen Abschied, der zu uns gepasst hätte – all das hat mich nie losgelassen.

Und dann kam der Tag, an dem das Leben mich ein zweites Mal traf

Im Frühjahr 2024 erhielt meine Mutter eine Diagnose, die unsere Welt zum Stillstand brachte. Eine schwere Krankheit. Wenig Zeit. Und plötzlich stand ich da – nicht mehr als Kind, das glaubt, die Mutter sei unbesiegbar, sondern als Sohn, der wusste, was kommen würde.

Eine Mutter zu verlieren ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Egal wie alt man ist, egal wie sehr man sich vorbereitet – nichts kann einen darauf vorbereiten.

Eine Mutter ist der erste Mensch, der einen hält. Der erste Mensch, dessen Herzschlag man hört, noch bevor man die Welt kennt. Sie ist Sicherheit, Herkunft, Zuhause. Und wenn sie geht, dann bricht etwas in einem, das sich nie wieder ganz zusammensetzen lässt.

Der schwerste und der schönste Akt der Liebe

Doch diesmal war ich nicht mehr der Angehörige, der nicht wusste, was möglich ist. Diesmal konnte ich handeln.

Ich pflegte meine Mutter – mit allem, was dazugehört. Ich war da, wenn sie Kraft brauchte, und ich war da, wenn sie Stille brauchte. Ich hielt ihre Hand, wenn die Schmerzen kamen. Ich richtete ihre Kissen, brachte ihr Tee, saß nachts an ihrem Bett, wenn der Schlaf nicht kommen wollte.

Es gab Momente der Zärtlichkeit, die ich für immer bewahren werde. Und es gab Momente, in denen ich im Nebenzimmer stand und weinte, weil ich zusehen musste, wie dieser starke Mensch schwächer wurde.

Die Pflege eines Elternteils ist keine Aufgabe. Sie ist ein Akt der Liebe. Der schwerste und der schönste zugleich.

In diesen Wochen habe ich meiner Mutter etwas zurückgeben können, das sie mir ein Leben lang geschenkt hatte: Geborgenheit. Nähe. Das Gefühl, nicht allein zu sein.

Mein wichtigstes Ziel war, dass sie dort gehen durfte, wo sie sich sicher fühlte. Keine sterilen Krankenhausflure, kein fremdes Bett, keine hektischen Schritte auf kaltem Linoleum. Sondern Würde. Vertrautheit. Und die Menschen, die sie liebte, in ihrer Nähe.

Ein Abschied, bei dem nichts fehlte

Am 17. Mai 2024 starb meine Mutter – friedlich, bei mir zu Hause. Ich war bei ihr. Und obwohl mein Herz in tausend Stücke zerbrach, wusste ich in diesem Moment: Es war richtig so. Es war so, wie sie es verdient hatte. Es war so, wie es sein sollte.

Dieser Abschied war anders als der von meinem Vater. Nicht, weil der Schmerz geringer war – er war unermesslich, tiefer als alles, was ich bis dahin kannte. Sondern weil nichts fehlte. Weil ich wusste, dass ich alles gegeben hatte. Alles, was mir als Sohn und alles, was mir als Bestatter möglich war.

Und in den Tagen danach, mitten im tiefsten Schmerz, passierte etwas Unerwartetes: Ich spürte, wie sehr ich diesen Beruf liebe. Nicht trotz des Schmerzes, sondern wegen ihm.

Weil ich am eigenen Leib erfahren hatte, welchen Unterschied es macht, wenn jemand da ist, der weiß, was zu tun ist. Der nicht abarbeitet, sondern begleitet. Der nicht verwaltet, sondern mitfühlt.

Dieser Beruf ist kein Job. Er ist eine Berufung, die aus dem tiefsten Schmerz meines Lebens gewachsen ist.

Diese beiden Erfahrungen – der Abschied von meinem Vater, bei dem so vieles fehlte, und der Abschied von meiner Mutter, bei dem ich alles geben konnte – sie sind der Grund, warum ich jeden Morgen aufstehe und diesen Beruf lebe.

Und genau deshalb bin ich heute Bestatter.

Was wir bei den Ruhelotsen anders machen

Diese Erfahrungen prägen jeden einzelnen Tag unserer Arbeit bei den Ruhelotsen. Gemeinsam mit Denny habe ich ein Bestattungshaus aufgebaut, in dem die Sätze „So macht man das" und „Das ist nicht erlaubt" keinen Platz haben – es sei denn, es gibt tatsächlich einen rechtlichen Grund dafür. Und selbst dann suchen wir nach Wegen.

Deshalb ist es mir persönlich wichtig, dass unsere Räumlichkeiten Ihnen das geben, was damals fehlte: Gemütlichkeit und Wärme.

Ich bin bei den Ruhelotsen verantwortlich für die Einrichtung. Helle Farben statt dunkler Schwere. Bequeme Sitzmöbel statt steifer Stühle. Licht statt düsterer Vorhänge. Unsere klimatisierten Abschiedsräume sind einladend. Unser Lotsen-Café bietet Raum zum Zusammensitzen. Keine kalten Kapellen mehr.

Bei uns gibt es keine starren Regeln. Ihr Vater war leidenschaftlicher Angler? Er darf in seiner Angelweste bestattet werden. Ihre Mutter lebte in Jeans? Genau so soll es sein. Die Lieblingssocken? Aber natürlich. Es geht um den Menschen, den Sie geliebt haben.

Und ja, Sie dürfen die Trauerrede selbst halten, wenn Sie das möchten. Das war damals das Richtige – und wir unterstützen jede Familie darin, den Abschied so zu gestalten, wie es sich richtig anfühlt. Gleichzeitig bietet Denny Kautzsch als erfahrener Trauerredner seine Unterstützung an, wenn Sie diese wünschen.

Unser Versprechen an Sie

Wir nehmen uns Zeit. Zeit für echte Gespräche. Zeit für Ihre Fragen, Ihre Wünsche, Ihre Trauer. Die halbe Stunde, die damals nicht reichte – diese Zeit schenken wir jeder Familie, die zu uns kommt. So lange, wie Sie brauchen.

Wenn wir Ihnen begegnen, dann in angemessener Kleidung, mit Respekt und mit dem aufrichtigen Wunsch, den Menschen kennenzulernen, um den es geht. Keine Kataloge, die abgearbeitet werden müssen. Kein Zeitdruck, der über dem Gespräch liegt. Stattdessen echtes Interesse – von Mensch zu Mensch.

Mit Kreativität und Respekt setzen wir Ihre Vorstellungen um. Wir hören zu, wir verstehen, wir handeln. Denn wir wissen: Die kleinen Details sind alles.

Ruhelotsen Bestattungen ist mehr als ein Bestattungshaus – wir sind ein Ort, an dem Sie zur Ruhe kommen und Ihre Trauer Raum haben darf. Ein Ort, an dem Sie sich fallen lassen können, während wir Sie durch diese schwere Zeit begleiten.

Dies ist mein Versprechen an Sie, geboren aus der Erfahrung, was passiert, wenn einer Familie die Möglichkeit genommen wird, auf ihre Weise Abschied zu nehmen.

Und aus der Erfahrung, was möglich ist, wenn man alles dafür tut, dass es richtig wird. Diese Möglichkeit soll Ihnen nicht genommen werden.

In Erinnerung

In Erinnerung an Papa

✝ 13. Dezember 2009

In jeder Faser deiner Hose steckte dein Leben.
In jedem Projekt deine Hingabe.
In unseren Herzen deine Liebe.

In Erinnerung an Mama

✝ 17. Mai 2024

Du warst der erste Herzschlag, den ich kannte.
Die erste Stimme, die mich beruhigte.
Für immer mein Zuhause.

Gemeinsam für Sie da

Zwei Wege, eine gemeinsame Überzeugung

Was uns verbindet, ist mehr als eine Geschäftspartnerschaft – es ist eine gemeinsame Herzensangelegenheit. Beide haben wir schmerzlich erfahren, wie wichtig einfühlsame Begleitung in der schwersten Zeit des Lebens ist.
Diese Erfahrungen haben uns zusammengeführt und zu dem gemacht, was Ruhelotsen Bestattungen heute ist: Ein Ort des Vertrauens, der Menschlichkeit und des würdevollen Abschieds.
❦

Wir begleiten Sie nicht, weil es unser Beruf ist – sondern weil wir wissen, wie es sich anfühlt, wenn es niemand tut.

Empathie

Wir begegnen jeder Familie mit echter Anteilnahme und nehmen uns Zeit für ihre individuellen Bedürfnisse.

Vertrauen

Transparenz und Ehrlichkeit sind die Grundpfeiler unserer Arbeit. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten oder Überraschungen.

Innovation

Wir verbinden Tradition mit Moderne und schaffen neue Wege für einen zeitgemäßen, würdevollen Abschied.

Unsere gemeinsame Reise

Der Weg von der Vision zur Wirklichkeit

2011
Als alles begann

Der prägende Moment

Als alles begann

Der Tod von Denny's Oma verändert alles. Eine Erfahrung, die einen Lebensweg prägen wird. Aus persönlicher Betroffenheit wird der Wunsch, anderen in dieser schweren Zeit beizustehen.

2012

Die ersten Schritte

Vom Helfer zum Bestatter

Denny beginnt als Aushilfe bei einem Bestattungsunternehmen. Die Arbeit fasziniert ihn – die Möglichkeit, Menschen in ihrer schwierigsten Zeit zu begleiten und Abschiede würdevoll zu gestalten. Schnell wird aus der Aushilfe eine Festanstellung.

2014-2017

Weiterbildung und Vision

Beste Freunde mit gemeinsamer Mission

Weiterbildung zum Trauerredner. Denny und Niels – seit 25 Jahren beste Freunde – entdecken ihre gemeinsame Vision: Bestattungskultur neu denken. Modern, persönlich, anders. Die Idee für Ruhelotsen Bestattungen entsteht.

01.07.2018
Gründung Ruhelotsen 2018

Die Gründung

Ruhelotsen Bestattungen wird Wirklichkeit

Denny Kautzsch und Niels Trotter eröffnen ihr erstes Bestattungshaus in der Buchholzer Innenstadt. Mit einem klaren Ziel: Bestattungskultur neu denken. Weg von dunklen, schweren Räumen. Hin zu einer modernen, einfühlsamen Begleitung.

2019-2021

Wachstum und Vertrauen

Buchholz bekommt eine Alternative

Immer mehr Familien vertrauen auf die neue Art des Abschieds. Ruhelotsen Bestattungen etabliert sich als moderne Alternative zur traditionellen Bestattungskultur. Die Nachfrage wächst – die Räume werden zu klein.

2022
Tesla Bestattungswagen 2022

Ein deutsches Novum

Deutschlands erster Tesla-Bestattungswagen

Als erstes Bestattungsunternehmen in ganz Deutschland setzt Ruhelotsen Bestattungen auf einen elektrischen Bestattungswagen. Ein weißer Tesla – leise, würdevoll, nachhaltig. Ein Statement für die Zukunft.

März 2023
Umbau Schützenstraße 2023

Der mutige Schritt

Planung und Umbau der neuen Räume

Die Vision wird größer: Zwei Feierhallen, das Lotsen-Café, ein 24-Stunden-Abschiedsraum, zwei Beratungsräume – alles unter einem Dach. Der Umbau der Schützenstraße 5-7 beginnt. Ein ambitioniertes Projekt für eine neue Art der Bestattungskultur auf knapp 600 Quadratmetern.

18.01.2024
Eröffnung Schützenstraße 2024

Ein neues Zuhause

Eröffnung in der Schützenstraße

Das neue Bestattungshaus öffnet seine Türen. Helle, moderne Räume. Zwei klimatisierte Feierhallen (12 und 50 Personen). Ein hauseigenes Lotsen-Café für das Beisammensein nach der Trauerfeier. Ein Raum der Stille mit 24-Stunden-Zugang. Zwei Beratungsräume ohne Schreibtisch-Barriere. Alles unter einem Dach.
Buchholz hat jetzt eine echte Wahl.

Heute
Ruhelotsen heute

Mit Herz und Seele

Inhabergeführt. Persönlich. Anders.

Jeden Tag begleiten wir Familien durch ihre schwerste Zeit. Mit Räumen, die Licht hereinlassen. Mit Flexibilität statt starrer Regeln. Mit Menschlichkeit statt Tradition. Ruhelotsen Bestattungen ist mehr als ein Bestattungshaus – es ist ein Ort, an dem moderne Bestattungskultur gelebt wird.

Unsere Werte

Warum wir anders sind

Was die Ruhelotsen zu etwas Besonderem macht

1

Transparenz & Offenheit

Keine dunklen Vorhänge, keine Geheimnisse. Bei uns wissen Sie jederzeit, wo sich Ihr geliebter Mensch befindet. Ein Ort des Lichts und der Klarheit.

2

Persönliche Begleitung

Keine Massenabfertigung, sondern individuelle Betreuung mit Herz. Jeder Abschied ist einzigartig – genau wie der Mensch, von dem Sie sich verabschieden.

3

Ihre Wünsche zählen

Die Lieblingssocken, die vertraute Kleidung – bei uns sind Ihre Wünsche willkommen. Ohne starre Regeln, die nur dem Betrieb dienen.

4

Modern & Digital

Unser digitales Kundencenter ermöglicht es Ihnen, wichtige Entscheidungen in Ruhe von zu Hause aus zu treffen. Bei Fragen sind wir persönlich für Sie da.

Wir sind für Sie da

Im Trauerfall erreichen Sie uns rund um die Uhr. Für Fragen und eine persönliche Beratung sind wir während unserer Bürozeiten erreichbar. Gerne vereinbaren wir auch einen Termin mit Ihnen.

Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Anliegen.